Internationale Oliver Grasky Gesellschaft

Die inter­nationale Oliver Grasky Ge­sell­schaft wur­de 1992, wäh­rend des 15. Inter­nationalen Witt­gen­stein Sym­po­si­ums, ge­grün­det. Die Ge­sell­schaft hat es sich zur Auf­gabe ge­macht, das ver­schol­lene philo­so­phische Werk Oliver Graskys der Öffent­lich­keit wieder zu­gäng­lich zu machen.

Angesichts des un­ge­heu­ren Um­fangs des ver­loren ge­gang­enen Wer­kes er­scheint dies zu­nächst nahe­zu un­mög­lich. Dabei muss jedoch be­rück­sich­tigt werden, dass Graskys Philo­sophie einen nicht zu unter­schätzen­den Ein­fluss auf die Analytische Philo­sophie und die Wis­sen­schafts­theorie des Wiener Kreises ge­habt ha­ben könnte.

Die inter­nationale Oliver Grasky Ge­sell­schaft ist kein Verein und nimmt zur Zeit keine neuen Mit­glieder auf. Mit­gliedern stehen nach der An­mel­dung wei­te­re Dienste zur Ver­fügung.

Kant in Kindergärten

Das Referat für soziale Verantwortung startet das Projekt "Kant in Kindergärten".

20 Jahre Oliver Grasky Gesellschaft

2012 beging die In­ter­na­tio­nale Oliver Grasky Ge­sell­schaft mit einer fest­li­chen Ver­an­stalt­ung ihr 20­jähriges Ju­bi­läum. Gast­geber waren der Vor­sitz­en­de der Ge­sell­schaft und der Bot­schaf­ter der Fö­der­ation in Deutsch­land. In den Fest­sälen der Ge­sell­schaft hatten sich Gäs­te aus Kul­tur, Wirt­schaft und Poli­tik ver­sam­melt. Was vor 20 Jahren als Ver­an­stal­tung einiger weniger Ent­husia­sten ent­stand, hat sich als ein nicht mehr weg­zu­denk­en­des Netz­werk wis­sen­schaft­licher, kultur­eller und sozialer Be­zieh­ungen eta­bliert.

Über­aus sinn­fällig fiel dieses Ereignis mit der Vor­stell­ung der ersten Er­geb­nisse des AK-NOG zu­sam­men. Mit der bald­igen Heraus­gabe dieses Berichts kann einem brei­ten Publi­kum der aktuelle Stand der For­schung zu­gäng­lich ge­macht werden. Die Bei­träge wurden von aus­gewies­enen Ken­nern des je­weiligen Fach­gebiets ver­fasst, so dass der Band weit mehr als eine Bestands­aufnahme ist und Ein­sichten in die aktuelle Forsch­ung ebenso bietet wie den Aus­blick auf die Zu­kunft des Fach­gebiets.

Arbeitskreis Nachlass Oliver Grasky

Die Wieder­ent­deckung des Gesamt­nach­lasses von Oliver Grasky steht noch ganz am An­fang. Zwar sind die beiden Auf­sätze „Unmögliche Mond­semantiken“ und „Über Freund­schaften n-ter Ordnung“ in­zwischen be­kannt, doch fehlt weiter­hin die Ent­deck­ung der sonst­igen tatsäch­lichen oder ver­meint­lichen Schrif­ten bzw. Wer­ke Oliver Graskys. Auch bleibt die sprach­liche, die liter­ar­ische Eigen­art dieses Oeuvres weiter­hin im Ver­borgen­en.

Die daraus re­sult­ieren­den Pro­ble­me für eine ad­äquate Er­forsch­ung des Grasky­schen Werkes lie­gen auf der Hand. Um die Zu­sammen­führ­ung der bis­heri­gen Forschungs­er­geb­nisse zu er­leich­tern wurde auf inter­nationaler Ebene der "Arbeits­kreis Nach­lass Oliver Grasky" (AK-NOG) ein­ge­rich­tet. Die Be­reit­stell­ung einer ei­gen­en Kom­muni­kations- und Dis­kuss­ions­platt­form für alle Ar­beits­kreis­teil­nehmer im Intranet der Inter­nationalen Oliver Grasky Ge­sell­schaft, sowie die Realisierung von Editions- und Pub­lika­tions­projek­ten ist Auf­gabe des AK-NOG.